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Transfer digitaler
Hochschulbildungskonzepte
Ein empirischer Zugang
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Das Projekt

BRIDGING untersucht den Transfer digitaler Hochschulbildungskonzepte in Fachdisziplinen aus inhaltlicher wie auch prozessualer Perspektive. Ausgangspunkt bilden komplexe Hochschulverbundprojekte, die ihren Fokus auf die Entwicklung solcher Bildungskonzepte legen. Aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen werden konkrete Handlungsstrategien für die weitere innovative Gestaltung der Hochschulbildung und Fachkulturen abgeleitet.

Hintergrund und Zielsetzung

Hochschulen engagieren sich bereits seit vielen Jahren, ihre Rolle in einer zunehmend digitalen Welt (neu) zu definieren. Oftmals sind die damit verbundenen Aktivitäten Teil einer zugrundeliegenden länder- und/oder hochschulbezogenen Digitalisierungsstrategie.

In verschiedenen Bereichen haben Hochschulen Lehr- und Lerninnovationen hervorgebracht, anhand derer sich das Zusammenspiel von Didaktik, Technik und Organisation in Studium und Lehre beobachten lässt.

Zudem widmen sich zahlreiche Forschungsprojekte dem Transfer solcher Innovationen – beispielsweise mit dem Fokus auf struktureller Ebene (Innovationsmanagement oder Change Management) oder auf Ebene der Akteur_innen (Adoptionstypen von Leitungspersonen, Lehrpersonen oder Studierenden).

Bei der Analyse solcher Transferprozesse ist es essentiell, immer auch die Fachdisziplinen – das eigentliche Wirkungsfeld digitaler Lehr- und Lerninnovationen – und deren spezifische Kontexte zu berücksichtigen. Wie genau der Transfer gestaltet wird oder werden kann, ist bislang noch unzureichend geklärt. An dieser Stelle setzt BRIDGING an und fokussiert die folgende forschungsleitende Frage:

Wie verläuft der Transfer digitaler Hochschulbildungskonzepte in Fachdisziplinen?

Schematische Abbildung des Forschungsprozesses

Icons based on designs by dDara of www.flaticon.com

Forschungsstrategie und Ergebnistransfer

Um den Transfer digitaler Hochschulbildungskonzepte in Fachdisziplinen innerhalb komplexer Hochschulverbundprojekte empirisch angemessen nachvollziehen zu können, verfolgt BRIDGING einen qualitativen Fallstudienansatz und konzipiert ein mehrstufiges Forschungsdesign.

In der ersten Phase steht die Analyse ausgewählter Hochschulverbundprojekte im Mittelpunkt, die ihren Fokus auf die Entwicklung Gestaltungskonzepte für digitale Lehr- und Lerninnovationen legen. Hierzu werden Expert_inneninterviews durchgeführt, in denen insbesondere die Organisationsstrukturen und Prozesse sowie Akteurnetzwerke innerhalb der jeweiligen Verbundprojekte zentriert werden.

Ausgehend davon wird in der zweiten Phase die Ebene der Fachdisziplinen näher untersucht. Neben den übergeordneten (organisatorischen) Kontextfaktoren finden insbesondere die spezifischen Kontexte einzelner Fachbereiche, -disziplinen und -kulturen Berücksichtigung. Hierzu werden Dekanatsvertreter_innen und Lehrende qualitativ befragt.

Da das Ableiten von Transferstrategien in Fachdisziplinen nur möglich ist, wenn ein Austausch mit der Zielgruppe der Erkenntnisse stattfindet, werden zudem Workshops mit Vertreter_innen der Fachdisziplinen durchgeführt.

Die Auswertung und Interpretation der gewonnenen Daten erfolgt auf Basis gängiger Methoden der qualitativen Sozialforschung.

Im Sinne eines umfassenden und transparenten Ergebnistransfers bereitet BRIDGING die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und die daraus ableitbaren Handlungsstrategien sowohl für die Wissenschaft und die Hochschulpraxis als auch für die interessierte Öffentlichkeit auf. So macht sie diese für die weitere innovative Gestaltung der digitalen Hochschulbildung und Fachkulturen nutzbar.

Laufzeit: 01.01.2018 – 31.12.2018

News aus dem Projekt

Workshop zur Entwicklung von Transferstrategien

Im Rahmen einer Vernetzungsinitiative von landesgeförderten Projekten in Rheinland-Pfalz haben wir am 11.10.2019 einen Workshop zur Entwicklung von Transferstrategien mit einem angepassten Konzept unserer BRIDGING-Workshops vom November 2018 für Lehrende und Beratende gestaltet. Wir möchten uns für die Gelegenheit beim Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und das Engagement der Teilnehmenden bedanken.

Veröffentlichung: "Überblick über Landeshochschulinitiativen zur Digitalisierung"

Wir haben bundesweit Landeshochschulinitiativen im Themenfeld Digitalisierung in Studium und Lehre recherchiert und in Bundeslandsteckbriefen aufbereitet. Mehr Informationen und das Dokument finden Sie hier.

Umfrage zum Thema netzwerkübergreifende Zusammenarbeit im Kontext der digitalen Hochschulbildung

Aktuell führen wir eine Umfrage durch, die darauf abzielt, Handlungsfelder und Gestaltungsoptionen netzwerkübergreifender Zusammenarbeit im Themenfeld Digitalisierung in Studium und Lehre zu identifizieren. Wir freuen uns, wenn Sie sich 30 Minuten Zeit nehmen und an unserer anonymen Umfrage teilnehmen oder Kolleg_innen aus hochschulübergreifenden Netzwerken auf diese Umfrage aufmerksam machen.

Zur Umfrage

Fortführung von BRIDGING bis 31.12.2019

Wir freuen uns, dass wir BRIDGING nach seiner einjährigen Laufzeit bis Ende 2019 fortführen können. In dieser zweiten Projektphase wird der Fokus explizit auf Landes-Hochschulverbünden liegen. Ergänzend zur ersten Projektphase, in der Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg und NRW betrachtet wurden, werden nun alle weiteren Bundesländer in die Analyse einbezogen. Die Datenerhebung wird wieder mittels qualitativer Interviews erfolgen.

BRIDGING-Workshops vom 14.-16.11.2018

Das BRIDGING-Team freut sich, Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bundesländern zu begrüßen. An drei Workshoptagen, vom 14. bis zum 16.11., treffen sich in Hamburg Lehrende und Beratende mit Erfahrung in digitalen Hochschulbildungskonzepten, um sich miteinander auszutauschen und an einem intensiven Workshopprogramm teilzunehmen. In dieser dritten Erhebungsphase des Projekts werden die zentralen Forschungsfragen in verschiedenen Settings thematisiert und reflektiert.

Treffpunkt ist das Gebäude Q, der Technischen Universität Hamburg, 2. OG.

Infoveranstaltung BRIDGING 24.10.2018

Die International Open Access Week findet jährlich im Oktober statt und bietet weltweit allen Open-Access-Akteuren die Gelegenheit, die Idee des freien Zugangs zu wissenschaftlichem Wissen zu teilen und voranzubringen. In diesem Jahr möchten wir die Gelegenheit nutzen, über das Projekt BRIDGING zu berichten und zu informieren. Im Kontext dieser Veranstaltung am 24.10.2018 zwischen 14-18 Uhr an der TUHH (Am Irrgarten 3-9, 2. OG, Raum 211) geht es darum, die Herausforderungen von offener Forschung in den Sozialwissenschaften zu reflektieren. Konkret möchten wir die interessierte Forschungscommunity daran teilhaben lassen, wie wir versucht haben, die Expert_inneninterviews als “open interviews” durchzuführen. Welche Vorbereitung braucht es hierfür, wie können Interviewpartner_innen informiert und aufgeklärt werden und was bedeutet es Interviews als offene Daten zur Verfügung zu stellen.

Treffpunkt ist das Gebäude Q, der Technischen Universität Hamburg, 2. OG, Raum 211.

11.-12.10.2018: Fachtagung IWM #LearnMap: "Lernprozess im Fokus: Forschung zu digitalen Medien in der Hochschullehre"

Auf der Fachtagung #LearnMap in Tübingen hielt Axel Dürkop einen Vortrag über das "Lernen in digitalen Experimentierfeldern". Hierbei wurden das digitale Experimentierfeld für Lehre und Forschung an der TU Hamburg und seine aktuelle Beforschung vorgestellt.

Zum Tagungsprogramm  | Abstract (PDF)  | Präsentation (PDF)  | Bericht

24.09.2018: Hochschulforum Digitalisierung - Themenwoche 2018: SHAPING THE DIGITAL TURN

Im Rahmen der Strategiekonferenz: "Shaping the Digital Turn - Hochschullehre im digitalen Zeitalter gestalten" bietet Frau Dr. Tina Ladwig einen Workshop zum Thema "Strukturen und Formate zum Experimentieren in digitalen Zeiten an Hochschulen" an. Hierbei wird sie unter anderem auf die Bedeutung von hochschulübergreifenden Kooperationen und deren Verknüpfung zu Fachdisziplinen an Hochschulen eingehen und somit Einblicke in den aktuellen Stand von BRIDGING geben. Weiterführende Informationen

20.-21.09.2018: DGfE-Tagung: "Medienpädagogik in Zeiten einer tiefgreifenden Mediatisierung"

Im Rahmen der Herbsttagung der DGfE-Sektion Medienpädagogik "Medienpädagogik in Zeiten einer tiefgreifenden Mediatisierung" sind Dr. Stefanie Trümper, Christiane Arndt und Dr. Tina Ladwig mit einem Vortrag zum Thema "Digitalisierende Disziplinen? Skizzen der digitalen Agenden in Hochschulbildung und Fachdisziplinen" vertreten.

Zum Tagungsprogramm  | Abstract (PDF)  | Präsentation (PDF)  | Bericht

Das Team von BRIDGING

Teamfoto Dr. Tina Ladwig

Dr. Tina Ladwig

Projektleitung

Teamfoto Christiane Arndt

Christiane Arndt

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Teamfoto Axel Dürkop

Axel Dürkop

Ehemaliger Projektmitarbeiter

Teamfoto Lisa Figura

Lisa Figura

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Teamfoto Gitte Köllner

Gitte Köllner

Ehemalige Projektmitarbeiterin

Teamfoto Stefanie Trümper

Stefanie Trümper

Ehemalige Projektmitarbeiterin

Kontakt

TU Hamburg | Bridging

Institut für Technische Bildung & Hochschuldidaktik

Am Irrgarten 3-9

21073 Hamburg